Eyecatcher zum Bereich Schmuck und Objekte

Schmuck und Objekte

Schon immer wollte ich Schmuck machen.
Als junges Mädchen hatte ich einen Traum: „Ich kann unter Wasser schwimmen und entdecke eine Schatztruhe. Als ich sie öffne kommen die schönsten Ketten, Ringe, Edelsteine, Armbänder zum Vorschein. Dieses Glitzern, diese Pracht, diese leuchtenden Farben machen mich unbeschreiblich glücklich."

Die Natur, die Blumen mit ihren feinen bunten und unterschiedlichsten Blüten, diese Fülle, die Natur hervorbringt öffnen mein Herz. Ich liebe Details und liebe es, mich darin zu verlieren und wieder zu finden.
Warum dann Knochen?
Knochen übten schon immer eine genuine Faszination auf mich aus. Ihr Farbton, ihre Materialität, ihre Stille und Un-Endlichkeit berühren mich.
Im Grunde verwerte ich das, was übrig bleibt, das, was nach herkömmlicher Verwertung weggeworfen wird. In der heutigen Zeit achten wir die Reste nicht.
Was wir nicht mehr brauchen, werfen wir weg. Ob wir die Tiere, die wir gegessen, überfahren oder erschossen haben überhaupt achten, ist fraglich.
In meinem Verständnis achte ich das Huhn oder Rind, das ich gegessen habe, wenn ich seine Knochen säubere und weiter verarbeite.
Die primäre Assoziation mit Knochen ist der Tod, die Vergänglichkeit.
Ich möchte darüber hinaus gehen und dem definitiven Ende des irdischen Daseins den Schrecken nehmen und das Starre erlösen.